Blu-Ray: Für immer Shrek

Veröffentlicht am 28. November 2010

Bei „Für immer Shrek“ war ich mir echt nicht sicher, ob ich ihn überhaupt anschauen soll. Aus dem Bekanntenkreis habe ich nur negatives gehört. Angeblich gibt’s keinen einzigen Lacher und er wäre noch schlechter als Teil 3… den ich eher schlecht fand. Und auch im Netz war der Grundtenor durchwachsen. Auf IMDB kommt der Film gerade mal auf 6,7 Punkte, dafür gab Moviemaze direkt mal 90 Prozent. Auf Amazon sind’s 4,5 Sterne. Also hatte ich keine Ahnung was ich davon halten sollte.

Den dritten Teil fand ich richtig langweilig. Die Story hat mich nicht interessiert, die neuen Charaktere waren langweilig und es gab fast keine witzigen Szenen. Aber wenn man schonmal drei Filme aus einer Reihe gesehen hat… also hab ich mir „Für immer Shrek“ gestern abend einfach trotzdem angeschaut.

Die Geschichte

„Für immer Shrek“ beginnt mit einem Zusammenschnitt aus dem Leben von Shrek. Nachdem er in Teil 3 Papa dreier Kinder geworden ist, besteht sein Leben im Moment aus Kinder wicklen, mit den Kindern von Esel spielen, Touristen-Attraktion sein und zuhause den Abfluss reparieren.

Für seine Oger-Hobbies bleibt überhaupt keine Zeit mehr: keine Schlammbäder, kein Terror unter den Dorfbewohner, es haben nicht mal mehr kleine Kinder Angst vor ihm. Am 1. Geburstag der Drillinge wird’s ihm schließlich zu viel: Er hält es nicht mehr aus, jemand vollkommen anderes zu sein als früher. Ein Gefühl, das er wahrscheinlich mit mehreren jungen Vätern teilt.

Alles was er sich wünscht: Einen Tag mal wieder ein richtiger Oger sein. Das macht sich Rumpelstilzchen, Meister hinterhältiger magischer Verträge, zu nutze. Und bietet Shrek einen Tag reinstes Ogerleben an. Alles was er dafür tun muss: Einen Tag aus seiner Vergangenheit dagegen eintauschen. Einen Tag, an den er sich nicht mal erinnern kann.

Als Shrek wieder aufwacht und seinen Tag als gefährlicher Oger beginnt, ahnt er noch nicht, dass das der letzte Tag seines Lebens wird: Denn der Tag, den Rumpelstilzchen sich geholt hat, ist der Tag seiner Geburt. Und damit hat Shrek nie existiert – ausser an dem einen Tag, an dem er ein richtiger Oger sein kann. Die Welt sieht ohne Shreks Eingreifen vollkommen anders aus: Rumpelstilzchen ist dank seiner Armee aus Hexen an der Macht, der König und die Königin lange tot und Fiona die letzte Freiheitskämpferin für die Ogerrechte. Und Shrek? Der sucht verzweifelt nach einem Weg, sein altes Leben zurück zu bekommen.

Meine Meinung

Die schlechte Nachricht vorneweg: „Für immer Shrek“ ist selten wirklich witzig. Richtig lachen musste ich eigentlich den ganzen Film über nicht, auch wenn ein paar Gags ganz ok waren. Aber er hat trotzdem einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinem direkten Vorgänger: Er ist viel spannender erzählt. Dank der Intrigen von Rumpelstilzchen, der ausweglosen Situation von Shrek und der Zerstörung von „Weit Weit Weg“ war ich echt gespannt, wie Shrek das alles wieder in Ordnung bringen will.

Dadurch übertrifft er für mich Shrek 3. Aber bleibt hinter dem ersten und zweiten Teil zurück – die waren einfach besser. Und vor allem witziger. Aber ich finde man sollte sich „Für immer Shrek“ trotzdem anschauen, schon allein weil es die wohl letzte Geschichte des Ogers Shrek ist.

Der Trailer:

Den Film gibt’s auch schon im Handel:



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