Im Kino: Eclipse

Veröffentlicht am 6. August 2010

Ich hab lange überlegt, ob ich tatsächlich öffentlich zugeben soll dass ich Eclipse im Kino gesehen hab. Noch dazu wo ich ja in Remember Me auch schon war… aber gut, ich war vor zwei Wochen im mittlerweile dritten Teil der Twilight-Reihe und hier gibt’s meine Meinung dazu:

Der Film ist gut produziert, aber schlecht erzählt. So würd ich das mal zusammenfassen. Man hangelt sich von einer Herz- und Seelenschmerz-Szene zur nächsten, ohne dass die Geschichte so richtig ins Rollen kommen will. Und wenn dann mal was passiert ist alles gleich wieder vorbei.

Der Film hat dabei zwei Elemente, um die sich die Story hauptsächlich dreht:

Bella und Edward sind nach den Ereignissen in New Moon wieder glücklich zusammen. Dummerweise stellt Bellas bester Freund Jacob jetzt fest dass er ein Werwolf ist. Und außerdem auf Bella steht. Und damit gleich zwei Gründe hat Edward zu hassen, da Werwölfe die natürlichen Feinde von Vampiren sind.

Außerdem erzeugt Vampirdame Victoria verdeckt eine Vampirarmee, um die Cullens auszulöschen. Da Victoria recht geschickt vorgeht merkt das erstmal keiner. Gleichzeitig schickt der mächtige italienische Vampirclan der Volturi einen kleinen Kontroll-Trupp zu den Cullens. Der soll kontrollieren, ob Bella wie versprochen zu einem Vampir gemacht wurde. Und so stehen die Cullens gleich zwei feindseligen Fraktionen gegenüber.

Der Film konzentriert sich allerdings mehr auf die Dreiecksbeziehung Bella – Edward – Jacob als auf den Konflikt innerhalb der Vampirgruppen Cullen – Volturi – Victorias Neugeborene. Das bietet mehr Herzschmerz-Potential, aber dementsprechend auch weniger Action und Spannung. Gut, damit muss man rechnen wenn man in Eclipse geht. Aber nach dem gefühlt hundertsten fünfminütigen Gespräch darüber ob Edward jetzt der Richtige ist oder nicht und warum das alles ganz furchtbar und schlimm ist kann man einfach nicht anders als zu sagen: Hier wäre weniger mehr gewesen. Noch dazu wo dieser Konflikt eigentlich kein richtiger ist, da Jacob von Haus aus chancenlos antritt.

Meiner Meinung nach kann man sich den Film auch schenken. Aber wenn man die Vorgänger gesehen hat, die Bücher nicht kennt und wissen will wie’s weitergeht führt wohl kein Weg dran vorbei sich das anzutun. Hoffen wir mal dass Breaking Dawn spannender wird.

Meine Empfehlung nach dem Kinobesuch: Die Bücher lesen, die sind besser. Gibt’s zum Beispiel hier:



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