Im Kino: Prince of Persia

Veröffentlicht am 22. Juni 2010

Ich geb ja zu, ich hab von den alten Prince of Persias aus der Sands of Time Saga kein einziges durchgespielt. Aber immerhin jedes angetestet. Und komischerweise das neue Prince of Persia mit neuer Geschichte für PS3 dann komplett gespielt. Dabei sagt jeder dass die alten viel besser sind, inklusive mir. Aber egal. Der Kinofilm dazu musste natürlich trotzdem sein. Der orientiert sich jetzt wiederrum an der alten Geschichte, also der Sands of Time Saga. Und trotz meinem beschränkten Wissen über die Grund-Story kann man sagen: Orientieren ist definitiv das richtige Wort, viel erkannt aus der Originalgeschichte hab ich nämlich nicht.

Der persische Prinz wird hier als waiser Straßenjunge vom König aufgenommen, weil der ihn für ziemlich tapfer und ehrbar hält. Dadurch wird er Mitglied der Familie und offiziell der dritte Sohn des Königs. Auf einem Feldzug erobert er mit seinen Brüdern die Stadt Alamut, raubt dort versehentlich ein Artefakt unbeschreiblicher Macht (den Dolch der Zeit) und wird kurz darauf Opfer einer Intrige. Und dann dreht sich der Film um seine Flucht und seinen Versuch die Intrige aufzudecken. Leider ist das Ganze ziemlich vorhersehbar, aber immerhin kommt der Prinz gut rum und es gibt schöne Locations zu sehen.

Actionmäßig geht’s ziemlich akrobatisch zur Sache, die Kämpfe fand ich aber trotzdem unspektakulär inszeniert. Mein Eindruck: Jake Gyllenhaal kann einfach nicht kämpfen, und man hat versucht das im Schnitt zu kaschieren. Dafür rennt er ständig halbnackt rum, was zumindest dem weiblichen Publikum einen guten Grund für den Kauf der Kinokarte geben dürfte. Wenn man dem nicht soviel abgewinnen kann, bietet der Film aber nur mittelmäßiges Popcorn-Kino. Und das sollte man sich dann vielleicht eher als Leih-DVD oder BluRay gönnen als als Kinobesuch.



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