Krankheit ist Serientime

Veröffentlicht am 28. April 2009

Kaum ein paar Tage mit einer nicht-mexikanischen Variante einer eigentlich winterlichen Erkrankung verbracht, nimmt der Medienkonsum schon ungeahnte Ausmaße an – Aber dafür kann ich an der Stelle mal kurz wiedergeben, wie meine (natürlich spoilerfreien) Eindrücke zu ein paar Serien waren, die ich mir dieses Jahr angesehen hab:

Two and a half Men

Gesehen: Staffel 1 bis 5, größtenteils UK
Geht um: Spießer Alan zieht nach dem Ende seiner Ehe zu seinem Bruder Charlie, der seine Freizeit bevorzugt mit Alkohol, Glückspiel und Frauen verbringt. Am Wochenende kommt auch noch sein fauler Sohn Jake in die unfreiwillige Wohngemeinschaft.
Meine Meinung: Sehr unterhaltsame Comedy mit genial überzeichneten Charakteren, die zum Ende hin aber etwas auf der Stelle tritt.
Empfehlung: Genießen als leichte Unterhaltung für Zwischendurch

Veronica Mars

Gesehen: Staffel 1
Geht um: High-School Schülerin Veronica Mars arbeitet als Privatdetektivin für ihren Vater und ihre Mitschüler. Seit dem Mord an ihrer besten Freundin vor einem Jahr ist ihre Familie zerbrochen, ihr Vater wegen seiner Ermittlungen vom Polizeidienst entlassen worden und sie vollkommen sozial isoliert. Trotzdem gibt sie nicht auf und versucht die Wahrheit hinter dem Mord aufzuklären.
Meine Meinung: Durchweg sehr spannende Geschichte mit häufigen überraschenden Wendungen und sympathischen Charakteren
Empfehlung: Unbedingt anschauen

Neon Genesis Evangelion

Gesehen: Ganze Serie, Film „The End of Evangelion“
Geht um: Seit einem Ereignis, das sich „Second Impact“ nennt, kämpft die Menschheit verzweifelt gegen sogenannte „Engel“. Die einzige funktionierende Waffe gegen diese übermächtigen Wesen sind gigantische Kampfroboter, die „Evangelions“. Diese können nur von 14 jährigen Kindern gesteuert werden. Die Geschichte folgt dem Piloten von EVA 01, Shinji.
Meine Meinung: Fängt etwas träge an, wird aber schnell tiefgründiger und sogar philosophisch. Man sieht die Geschichte komplett anders, wenn man sie erstmal ganz gesehen hat.
Empfehlung: Teilweise sehr düster und bedrückend, aber interessante Einblicke in das Innenleben der Protagonisten. Sollte man auf jeden Fall ansehen, wenn man grundsätzlich was mit Anime anfangen kann.


WordPress Theme designed by Chris Wallace.